Parken im Wohnviertel Falkenwiese – alle friedlich miteinander!

Das Problem:

Zurzeit wird in den Einbahnstraßen Attendornstr., Travelmannstr., Percelvalstr., Reiherstieg, etc. auf den Gehwegen rechts und links geparkt, sodass es immer wieder zu Engpässen für Rettungsfahrzeuge und Fußgänger mit Kinderwagen oder Rollator kommt.

Wie Ihr alle wisst, hat die Stadt durch die Initiative von Innensenator Bernd Möller begonnen, die Halter, der auf den Gehwegen parkenden Fahrzeuge über ihr Fehlverhalten zu informieren.

Im nächsten Schritt soll laut Pressebericht der LN vom 06.01.2013 damit begonnen werden, kostenpflichtige „Knöllchen“ zu verteilen. Diese würden mindestens 15,- € kosten. Verzichten wir auf „zurzeit falsches Parken“, fielen mehrere hundert Parkmöglichkeiten für uns weg.

Die Lösung (siehe Bild!):

Die Idee der Bürgerinitiative „Parken-Falkenwiese.de“ stellt sicher, dass

  • alle Rettungsfahrzeuge ausreichende Durchfahrtsbreiten haben
  • alle Fußgänger ausreichende Fußwegbreiten haben
  • mehrere hundert echte Parkmöglichkeiten entstehen
  • alle sich freuen können!

Wir, die Bürgerinitiative „Parken-Falkenwiese.de“, haben daher folgende

Forderungen:

  1. Es wird zu Beginn eines jeden Straßenabschnitts das Verkehrszeichen „Parken auf dem Gehweg“ (315) auf beiden Straßenseiten aufgestellt.
  2. Die Bürgersteigbreiten werden durch einen weißen Strich von 2m auf 1,50m reduziert, um für durchgehend verlässliche Gehwegbreiten zu sorgen.
  3. Der Innensenator Bernd Möller bekommt den Auftrag, die zu erwartenden Kosten für diese Maßnahme zu ermitteln und zeitnah zu veröffentlichen.
  4. Alle für die Bürger kostenpflichtigen Aktionen werden ausgesetzt, bis die Maßnahmen umgesetzt sind!

Zur Begründung:

Im Bericht der Sitzung des Bauausschusses vom 01.11.2010 (ÖT), steht unter 5.2.2 der Vorschlag des Bauausschusses, die Bürgersteigbreite von derzeit 2m auf 1,5m zu verkleinern, sodass die Fahrbahnbreite statt bisher 6m dann 7m wäre, um dann das Parken auf beiden Seiten der Fahrbahn zuzulassen.

Unsere Idee verwirklicht schon jetzt den Geist dieser Planung und zwar fast kostenneutral!

Was kannst du tun?

Schließe Dich an und unterstütze unsere Initiative mit Deiner Unterschrift (pdf-Unterschriften-Datei).

Bitte sammle möglichst viele Unterschriften und wirf diesen Zettel sofort, spätestens zum 19. Januar in den Briefkasten der Bürgerinitiative „Parken-Falkenwiese.de“, Attendornstr. 60. Wir übergeben sie anschließend an den Innensenator Bernd Möller.

6 Gedanken zu „Parken im Wohnviertel Falkenwiese – alle friedlich miteinander!

  1. Begeisterter Anwohner

    Ich finde die Aktion großartig und werde sie gern tatkräftig unterstützen…

  2. Wulfila Kangastie

    Nun hat hl-live über unsere Initiative berichtet.
    Und bei der Verteilung von 1000 Exemplaren unseres Unterschriftenflyers haben wir viel Unterstützung von ettlichen Anwohnern bekommen.
    Postet bitte auf Facebook über unsere Initiative, wenn Ihr sie unterstützen wollt!

  3. Steffen Dannenberg

    Seit Jahren bekommt es die Stadt nicht hin, auf der Falkenwiese endlich das Abwassersystem aus der Kaiserzeit auf den gesetzlich vorgesehenen Stand zu bringen. Stattdessen lenkt man ab, in dem man ein ideologisch gefärbtes Thema, wie das Parken thematisiert. Feuerwehrdurchfahrt muss gewährleistet sein, aber dann ist auch gut.

    Ich wünsche mir, dass die Stadtverwaltung und die städtischen Betriebe sich um die Themen kümmern, sie noch zu erledigen haben.

  4. Ellen Curtze

    Die Bürgerinitiative unterstütze ich als Anwohnerin gerne, denn es muss(!) eine Lösung des Problems zur Zufriedenheit aller angestrebt werden. Schon häufig habe ich mich gefragt, wie sich eigentlich die Feuerwehr Zugang zu einem Hausbrand im Wohngebiet schaffen könnte??!!
    Ich bin sowohl Auto- als auch Fahrradfahrerin und natürlich Fußgängerin betroffen, kann also die Probleme aller Seiten nachvollziehen, möchte jedoch noch ein paar Dinge anmerken.
    Eine Gehwegverjüngung auf 1,50m ist sicher für Kinderwagen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ausreichend, wenn die 1,50m nicht durch an den Gartenzäunen angeschlossene Fahrräder nochmal um mindestens 30cm reduziert würde. Daraus ergäbe sich das nächste zu lösende Problem: Wohin mit den Fahrrädern?? Desweiteren ist an manchen Stellen neben den parkenden Autos eine Nutzung des Gehwegs kaum möglich, weil unzurechend zurückgeschnittene Büsche ihren Raum fordern.
    Also „alle friedlich miteinander“ ist eine wünschenswerte Zielsetzung aber hier sind nicht nur die Autofahrer zum Nachdenken über Lösungsmöglichkeiten aufgefordert, damit meine ich auch die Stadt.
    Soweit ich dem Artikel von HL-Live entnehmen konnte, wurden von der Stadt keine alternativen Parkmöglichkeiten angeboten, wie steht es denn damit? Weiß jemand was von Alternativenvorschlägen? Ich vermisse da eine uneingeschränkte Fürsorgepflicht gegenüber „allen“ Mitbürgern.

  5. Sven Hintz

    Frau Curtze hat gar nicht unrecht. Um es auf den Punkt zu bringen.Die Parkprobleme sind hausgemacht. Die Mitarbeiter von „KWL“,“NL“ und anderer Firmen a.d. Falkenstrasse belegen grundsätzlich alle, tagsüber vorhandenen, Parkmöglichkeiten.Angebotene, kostenpflichtige, Firmenparkplätze werden nicht genutzt.
    Gehwege sind doch teilweise gar nicht als solche zu bezeichnen, Pelzerstr./Falkenwiese. Im Reiherstieg wurde der linke Gehweg bereits vor Jahren restauriert.Trotzdem wird dort „halbseitig“ geparkt. Wenn dort die Sperrflächen nicht zugestellt werden, kommen alle bequem durch.Natürlich dürfen dort keine Klein-LKW oder Wohnmobilen abgestellt werden ,denn sie ragen mit ihren Dachkanten zu weit in die Fahrbahn.
    Faszit: Den geltenden Regeln ist Folge zu leisten. Die Regeln müssen allerdings auch überwacht werden.
    Nicht nur sporadisch.
    Noch etwas in eigener Sache.Mein Briefkasten ist eindeutig beschriftet und soll mich so vor unerwünschten Mitteilungen schützen. Desweiteren suche ich mir die Leute, die mich duzen dürfen selbst aus. Also biitte keien Flyer mehr.
    Mit freundlichen Grüßen
    Sven Hintz

  6. Sebastian Namyslik

    Das von Frau Curtze angesprochene Problem mit den Fahrrädern sehe ich auch. Nicht zu vergessen die Mülltonnen oder die gelben Säcke, die am Abfuhrtag auf dem Gehweg stehen. Bei uns haben wir noch Glück, denn für Fahrräder haben wir einen genügend grossen Platz vor dem Haus. Aber auch hier könnte die Nachbarschaftshilfe greifen. Warum nicht den verfügbaren Platz vor dem Haus einem Nachbarn aus dem Nachbarhaus zur Verfügung stellen?
    Letztlich besagt bezüglich der Parkplätze aber schon §12 StVO: Es ist platzsparend zu parken.
    Von daher verstehe ich die Mitbürger nicht, die an den Einmündungen 2 Meter Platz bis zur Sperrfläche lassen. Würden die Leute wirklich bis an die Grenze der Sperrfläche fahren, so würden sicher einige Parkplätze mehr zur Verfügung stehen. Der silberne Golf auf dem Foto oben auf dieser Seite ist ein schönes Negativbeispiel. Bei uns im Viertel zählt nun einmal jeder Meter.

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